3D-Druck: Gestaltet euer Kaby Lake Mainboard nach euren Wünschen

3D-Druck: Gestaltet euer Kaby Lake Mainboard nach euren Wünschen

Dank 3D-Druck ist es heutzutage so einfach wie noch nie, seine PC-Komponenten den eigenen Wünschen anzupassen. Welche vielseitigen Möglichkeiten ihr habt, um euer Z270-Mainboard (Kaby Lake) individuell anzupassen, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die Macht des 3D-Drucks

3D-BFrüher mussten PC-Bastler einiges an Wissen mitbringen oder Profis beauftragen, um ihren PC zu individualisieren. Die 3D-Druck-
Technologie ermöglicht hingegen, die vergleichsweise günstige Herstellung von Einzelteilen zur Individualisierung eures PCs. Anfangs wurde der 3D-Druck vor allem in der Industrie zur Herstellung von Prototypen genutzt. Inzwischen ist die Technologie weit verbreitet und erschwingliche Drucker sind für den Heimbereich verfügbar, weshalb immer mehr Bastler einen 3D-Drucker ihr Eigen nennen. ASUS ist aktuell der einzige Hersteller von Mainboards, die 3D-Druck unterstützen und sich nicht nur optisch, sondern auch durch praktische Ergänzungen individualisieren lassen. Doch woran erkennt man, ob ein Produkt den 3D-Druck unterstützt?


Breite Unterstützung für Kaby Lake Mainboards

Alle ASUS-Modelle, die sich mittels 3D-Druck individualisieren und erweitern lassen, tragen das 3D Printing Friendly Logo. Durch dieses könnt ihr vor dem Kauf erkennen, ob ihr das Produkt mit Objekten aus dem 3D-Drucker anpassen könnt. Zu den neuen Mainboards für Intels Kaby Lake-Prozessoren mit 3D-Druck-Unterstützung gehören:

Mit einem Klick auf das Mainboard, gelangt ihr zu den Vorlagen für den 3D-Druck. Anhand des ASUS ROG Maximus IX Hero zeigen wir im Folgenden, welche Anpassungsmöglichkeiten es mittels 3D-Druck gibt.


Ein Board, viele 3D-Druck-Möglichkeiten

Stört euch der Stromanschluss eurer Mainboards? Der breite Stecker ist sicherlich keine Augenweide. Mit der 3D-Druck-Vorlage für eine Kabelabdeckung könnt ihr den Anschluss und Teile des Kabels jedoch mühelos verschwinden lassen. Die Kabelabdeckung wird hierbei ganz einfach mit den Löchern, über die das Mainboard mit dem Gehäuse verschraubt wird, befestigt.

Eine weitere optische Anpassung ist mit dem frei gestaltbaren Namensschild möglich. Ihr könnt das Mainboard mit einem eigenen Logo personalisieren, indem ihr das selbstgedruckte Namensschild an der dafür vorgesehenen Stelle verschraubt.

ROG-MAXIMUS-IX- HERO-3D Printing

Das Maximus IX mit Kabelabdeckung, Namensschild und M.2-Lüfterhalter.


Während die bisher genannten 3D-Drucke vor allem kosmetischer Natur waren, bietet der M.2-Lüfterhalter einen wahren Mehrwert in puncto Leistung. M.2-SSDs sind extrem schnell, entwickeln jedoch in kurzer Zeit eine hohe Abwärme. Die schnelle Wärmeentwicklung kann dazu führen, dass die Transferraten der SSDs nicht dauerhaft gehalten werden können und einbrechen.

Der M.2-Lüfterhalter kann einen 40-mm-Lüfter aufnehmen, der fortan den Bereich um die M.2-Schnittstelle kühlt und dafür sorgt, dass die M.2-SSD nicht zu warm wird. Somit werden durchgängig hohe Transferraten garantiert und die Lebensdauer der SSD erhöht. Die Montage erfolgt denkbar einfach über zwei Abstandshalter auf der Unterseite, die von oben durch Schrauben mit dem M.2-Lüfterhalter verschraubt werden.

Ein weiteres Mainboard, das den 3D-Druck unterstützt, ist das ASUS TUF Z270 Mark 1. Dieses bietet ebenfalls die Möglichkeit an, personalisierte Namensschilder zu drucken. Zudem kann die M.2 armor getaufte Abdeckung in einer anderen Farbe gedruckt werden, um das Mainboard optisch an den PC anzupassen.

TUF-Z270-Mark-1-3D-Printing

Beim TUF Z270 Mark 1 lässt sich die M.2-Armor farblich per 3D-Druck anpassen.

 

Angepasste Vorlagen für euer Mainboard

Die Vorlagen für die genannten 3D-Druck-Modelle könnt ihr einfach im Internet herunterladen und entweder selber ausdrucken oder bei einer 3D-Druckerei in Auftrag geben. Der offizielle Partner für ASUS 3D-Druck ist Shapeways, über den ihr euch alle verfügbaren 3D-Druck-Modelle nach Hause liefern lassen könnt. Bevor es zum Druck geht, muss jedoch zwischen zwei Druckmethoden unterschieden werden, der Fused Deposition Modeling (FDM) Technologie und der Stereolithografie (SLA). Beide unterscheiden sich sowohl bei der Qualität als auch bei den anfallenden Kosten.


Die kostengünstige Druckmethode

Bei der FDM-Technologie werden thermoplastische Kunststoffe erhitzt und dadurch weich und formbar gemacht. Am einen Ende des Druckkopfs wird das feste Rohmaterial eingeführt und verflüssigt und kommt am anderen Ende des Druckkopfs als weicher Faden heraus. Mit diesem Faden zeichnet der Drucker das gewünschte Objekt. Ist eine Schicht vervollständigt, beginnt der Drucker eine neue Lage. Diese Technologie hat den Vorteil, dass sie vergleichsweise günstig ist. Daher ist sie häufig in 3D-Druckern für den Heimgebrauch vorzufinden. Allerdings weisen die gedruckten Objekte eine leicht geriffelte Oberfläche auf, lassen sich also nicht auf Hochglanz trimmen.


Teurer, dafür hochwertiger

Aufwendiger und teurer ist die Herstellung von Objekten mit SLA-Druckern. Bei der SLA-Fertigung entsteht das Werkstück in einem Becken, das mit Kunstharz gefüllt ist. Für jede Schicht wird das Werkstück etwas tiefer in das Becken abgesenkt. Bei jedem Schritt fährt ein Laser über die Oberfläche und härtet diese aus. So nimmt das Werkstück nach und nach eine Struktur an. Der 3D-Druck mittels SLA-Technologie erlaubt deutlich feinere Strukturen und glatte Oberflächen.

3D-Druck macht vor keiner Komponente halt

3D Druck Lüftergitter & SLI Brücke

Ihr könnt auch Lüftergitter und SLI-Brücken in ROG-Optik drucken lassen.

Ihr könnt nicht nur euer Mainboard, sondern auch die restlichen Komponenten eures PCs per 3D-Druck anpassen. Darunter die Abdeckung für eine 2-Way SLI HB-Brücke, mit der ihr euch den ROG-Style in euer Gehäuse holt.
 
Lüfter könnt ihr mit dem ROG Lüftergitter ausstatten und Ordnung in das Kabelgewirr holt ihr euch mit Kabelkämmen für 24-Pin, 8-Pin, 8 + 6-Pin, 6-Pin und 4-Pin Anschlüsse.



Personalisierte Mainboards für jedermann

Der 3D-Druck ermöglicht es euch, euer Mainboard und andere Komponenten zu individualisieren und sie optisch sowie funktionell aufzumotzen. Dank unserer Vorlagen könnt ihr den Druck direkt selber durchführen oder durchführen lassen – eine lange Planungsphase und besondere Kenntnisse sind nicht nötig. Wir sind gespannt, welche tollen Builds ihr mit 3D-Druck zusammenstellt und würden uns freuen, wenn ihr diese auf unserer Facebook-Seite teilen würdet!

 

Im Video zeigen wir euch, wie ihr mit ASUS 3D-Druck eure Gaming-PCs individualisiert:


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