Computex 2017: Die Produkt-Highlights der Messe

Computex 2017: Die Produkt-Highlights der Messe

ASUS hat auf der Computex 2017 ein wahres Produktfeuerwerk gestartet. Die wichtigsten Highlights haben wir für euch zusammengefasst. Von den neuen X299-Mainboards über das dünnste Gaming-Notebook der Welt bis hin zum 35-Zoll Monitor mit G-Sync und 200 Hertz ist alles dabei!

Die Computex in Taipei bringt jedes Jahr viele spannende Produkte aus der Hardwarewelt zum Vorschein. ASUS hat die Messe natürlich auch genutzt, um zahlreiche ROG-Produkte aus allen Bereichen vorzustellen.

 

X299-Mainboards: Mehr Kerne, mehr PCIe-Lanes

Eines der Highlights war mit Sicherheit der Launch der X299-Mainboards auf der Computex. Die neuen Prozessoren bringen bis zu 44 PCIe-Lanes mit und geben euch die Möglichkeit, noch mehr Grafikkarten und M.2-SSDs optimal anzubinden. Außerdem ist der neue Sockel LGA2066 für Intels Skylake-X- und Kaby Lake-X-Prozessoren eingeführt worden, der im Vergleich zum Vorgänger 55 weitere Kontaktflächen bietet. Mit dem älteren X99-Chipsatz konnten Enthusiasten und Prosumer maximal 10 Kerne und 20 Threads nutzen. Intel hat in diesem Jahr die Core-i9 Serie eingeführt und dem Top-Modell Core i9-7980XE sagenhafte 18 Kerne spendiert.

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Alle Intel Core i9 Prozessoren der 79XX-Reihe, also die Modelle 7980XE mit 18 Kernen, 7960X mit 16 Kernen, 7940X mit 14 Kernen und 7900X mit zehn Kernen, bieten 44 PCIe-Lanes. Die weiteren, vergleichsweise günstigen Prozessoren mit der Core-i7-Serie gehen mit sechs bis acht Kernen an den Start, unterstützen 28 Lanes und bewegen sich preislich im Bereich von 339 bis 599 US-Dollar. Zum Vergleich: Für das Top-Modell wird ein Preis von 1.999 US-Dollar angesetzt. Als Einstieg in den High-End-Bereich kann auch einer der beiden Vierkerner i5-7640X oder i7-7740X verwendet werden.

Mit dem neuen X299-Chipsatz führt Intel auch die dritte Generation von Turbo Boost Max ein. Die Technologie erkennt, welcher der einzelnen Kerne am schnellsten ist und schiebt ihm die wichtigsten Prozesse zu. Mit dieser Technik wird die Performance in Single- und Dual-Core-Anwendungen signifikant verbessert. Die Prozessoren der Serien Core i7 und Core i9 unterstützen wie gewohnt Hyperthreading. Kurz erklärt, werden die einzelnen Prozesse so vorsortiert, dass die Kerne bestmöglich ausgelastet sind. Aufgrund der viel kürzeren Leerlaufzeiten verdoppelt sich die logische Rechenleistung.

 

Rampage VI Extreme – Basis für deinen Traum-PC

CPUs mit so viel Power wollen auch auf einem entsprechenden Mainboard untergebracht werden. Für absolute High-End-Systeme ist das Rampage VI Extreme vorgestellt worden. ASUS hat an alle Anschlüsse gedacht, die bei der Überwachung einer aufwändigen Wasserkühlung hilfreich sind: Zahlreiche Lüfteranschlüsse, ein dedizierter Header für eine Pumpe und Fluss-Sensoren zur Analyse der Strömungsgeschwindgikeit unterstützen euch beim Zusammenbau eures Traum-PCs. Darüber hinaus können zwei M.2-SSDs im DIMM.2-Slot im RAID0 oder RAID1-Verbund installiert werden, um Daten blitzschnell zu übertragen. Ein zusätzliches OLED-Display, gibt Taktfrequenzen, Temperaturen oder Lüftergeschwindigkeiten aus, um euch bei der Übertaktung und Überwachung des Systems zu unterstützen. 

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Rampage VI Apex – Stelle Overclocking-Rekorde auf

Ihr wollt Overclocking-Weltrekorde brechen? Dann seid ihr mit dem Rampage VI Apex bestens beraten. Für Arbeiten am Limit setzt ROG bewusst auf nur einen Speicherkanal, um auch bei irrsinnig hohen Frequenzen eine gute Stabilität bieten zu können. Zudem ist darauf geachtet worden, dass auch bei extremen Temperaturen weit unter null Grad Celsius gearbeitet werden kann. Taktraten, Temperaturen oder Lüftergeschwindigkeiten lassen sich bequem auf dem LiveDash, einem kleinen OLED-Bildschirm direkt auf der Platine anzeigen. Neben flüssigem Stickstoff (LN2) kann auch zu noch exotischerem Helium gegriffen, um die CPU an ihre Grenzen zu bringen. Ähnlich wie beim Rampage VI Extreme wird DIMM.2 unterstützt, allerdings in doppelter Ausführung. Ihr könnt also bis zu vier M.2-SSDs mit NVMe-Protokoll zusammenschalten, um noch nie dagewesene Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zu erreichen.


Strix X299-E – Stilvolles Gaming mit viel Power

Gamer, die z.B. für den gelegentlichen Videoschnitt viel Prozessorleistung benötigen, greifen zum Strix X299-E Gaming. Es ist mit allen Features ausgestattet, die sich ein Gamer wünschen kann. Optisch ist es natürlich klar als ROG-Produkt zu erkennen und unterstützt ebenfalls AURA Sync. Bis zu zwei M.2-SSDs lassen sich unter dem Chipsatzkühler und neben den DIMM-Slots installieren. Mit dem ATX-Formfaktor fällt das Strix X299-E Gaming etwas kompakter aus als die großen Rampage-Brüder und gewährt euch mehr Freiheit bei der Wahl des Gehäuses. Auch größere Grafikkarten können bedenkenlos installiert werden, da die PCIe-Slots mit der SafeSlot-Technologie veredelt worden sind. Eine metallene Verstärkung macht den Slot widerstandsfähiger und beugt Schäden vor.

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ROG GX501 Zephyrus – Das dünnste Gaming-Notebook mit GTX 1080

Auch im Notebook-Segment hat ASUS ROG einiges zu bieten: Mit dem GX501, das auch liebevoll „Zephyrus“ genannt wird, ist das weltweit dünnste Gaming-Notebook mit GeForce GTX 1080 im Rahmen der Computex präsentiert worden. An der dicksten Stelle misst es lediglich 17,9 Millimeter (an der dünnsten Stelle sogar nur 16,9 Millimeter) und behält dank eines intelligenten Mechanismus, dem ASUS Active Aerodynamic System, trotzdem einen kühlen Kopf. Beim Öffnen des Notebooks kommen große Luftauslässe an der Hinterseite zum Vorschein. Für die perfekte, mobile Gaming-Erfahrung wird das 15 Zoll große Gerät mit einem 120-Hertz-Bildschirm samt G-Sync-Unterstützung abgerundet.

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Strix GL702 – Erstes Ryzen-Gaming-Notebook auf der Computex

Neben dem Zephyrus war auch das Strix GL702ZC eines der größten Highlights der Computex. Wie schon vor dem Event angedeutet worden war, hat ASUS ROG das erste Gaming-Notebook vorgestellt, das auf einer AMD Ryzen-7-CPU beruht. Dazu gesellt sich natürlich eine Radeon-RX580 mit satten 8 GB GDDR5. Das 17,3-Zoll große Display löst mit bis zu 4K auf und unterstützt Freesync. Andere Modellvarianten mit Full-HD-Auflösung werden mit bis zu 120 Hertz angeboten. In der Maximalkonfiguration ist es mit 32 GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher und einer 512 GB starken M.2-SSD bestückt.

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Swift PG35VQ – Riesiger Gaming-Monitor mit HDR

Bei diesem Monitor werden Gamer schwach! Allein die Eckdaten sorgen für große Augen: 35 Zoll, 200 Hertz, Ultra-WQHD, HDR und G-Sync. Was will man mehr? Richtig, eine tolle Bildqualität! Der Swift PG35VQ setzt auf die Quantum-Dot-Technologie, deckt den DCI-P3-Farbraum ab und erreicht bis zu 1.000 Nit. Ein IPS-Panel sorgt für hohe Blickwinkelstabilität, sodass auch die Farben am Rand des riesigen Curved-Monitors korrekt dargestellt werden. Der Fuß projiziert auf Wunsch ein eigenes Logo auf den Tisch. Die Wand hinter dem Monitor wird von einem großen ROG-Logo beleuchtet, das dank AURA Sync individuell illuminiert werden kann. Weitere Features wie Ultra Low Blue Light oder FlickerFree werden natürlich auch unterstützt.

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Swift PG27UQ – Kleine Schwester mit 4K

Als kleine Schwester des Traum-Bildschirmes hat ROG zusätzlich den Swift PG27UQ vorgestellt. Er löst mit 4K auf 27 Zoll sogar noch schärfer auf und bleibt dem klassischen 16:9-Format treu. Mit der Bildwiederholungsrate von maximal 144 Hertz wird ein superflüssiges Bild erreicht, das mit dank HDR auch noch mit hohen Kontrasten überzeugen kann. Nvidia G-Sync beseitigt Tearing, während Quantum Dots für noch realistischeren Farben sorgen. DCI-P3 wird wie beim Swift PG35VQ komplett abgedeckt. Die Projektion und das ROG-Logo auf der Rückseite sind identisch zu denen des Swift PG35VQ.

ROG Swift PG27UQ Gaming Monitor
Vergleichbare Monitore bietet die neue XG-Serie. Sie bietet alle High-End-Features der PG-Serie, setzt anstelle von G-Sync auf Adaptive Sync. Mit bis zu 240 Hertz eignet sich der XG258Q vor allem für schnelle Shooter. Eine WQHD-Auflösung wird vom XG32VQ angeboten, sogar bei bis zu 144 Hertz. Unsere exklusive „Ultra Low Motion Blur“-Technologie wirkt Bewegungsunschärfen entgegen und verhilft euch zu einem noch eindrucksvolleren Gaming-Erlebnis. 

 

Strix Fusion – Synchrone Beleuchtung im ganzen Team

Neben Mainboards, Notebooks und Monitoren der Computex wollen wir auch das Strix Fusion Headset würdigen. Zwei 50-Millimeter-Neodymmagnet-Treiber versorgen den Gamer mit virtuellem 7.1-Surround-Sound, sodass herannahende Gegner schnell geortet werden. Via Bluetooth kommuniziert es mit dem PC: Ein Kabel wird also allein zum Aufladen des Gerätes benötigt. Die integrierte AURA RGB-Beleuchtung kann über eine Smartphone-App konfiguriert werden. Um den Teamgeist einzelner Mannschaften zu visualisieren lassen sich mehrere Strix Fusion koppeln und synchron beleuchten.

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