Runde Sache – Die Vorteile der Curved Monitore

Runde Sache – Die Vorteile der Curved Monitore

Gamer haben es schon immer gesehen: Kurven sind sexy. Doch auch im Office kommen gebogene Bildschirme (curved) zunehmend an. Wir erklären warum.

Große Monitore liegen im Trend, Curved-Displays auch. Bei Fernsehern ist eine gebogene Displayfläche meist nur kosmetischer Natur. Für Monitore kommen die Effekte im Gegensatz dazu aufgrund des geringeren Sitzabstands deutlich mehr zum Tragen.

 

21:9 mit 34 Zoll ist ein attraktives Format fürs Kino

Viele verdienen mit Bildschirmarbeit ihr Geld oder spielen leidenschaftlich gern und kompromisslos. Für Produktivität und Spielspaß ist der Bildschirm eine der wichtigsten Komponenten und wurde lange selbst von Profis stiefmütterlich behandelt. Für Gamer führen viele Wege nach Rom, wie wir im Monitor-Guide zeigen. Mit 34-Zollern im 21:9-Format gibt es eine Display-Klasse, die nicht nur Spielspaß, sondern auch Produktivität verspricht.

ASUS hat mit dem ROG Swift PG348Q und dem Designo Curve MX34VQ zwei Curved-Monitore im Portfolio, die sich anschicken, alle anderen Displays in die zweite Reihe zu verweisen. Jeder, der nüchtern betrachtet verschämt auf mehrere Stunden tägliche Displayzeit blickt, sollte sich nicht gleich vom zugegebenermaßen heftigen Preisschild abschrecken lassen. Man kauft pure Lebensqualität, Produktivität und schont die Augen.

Cuved_Designo MX34VQ_3800R

In der Ansicht direkt von oben erkennt man die starke Krümmung des Designo MX34VQ am besten.

 

Es gibt viele gute Gründe, in Displays zu investieren

Mach dir nicht die Augen kaputt“, durften sich viele angesichts steigender Nutzungsdauer von Bildschirmen von der älteren, analogen Generation anhören. Tatsächlich ist diese Mahnung aktueller denn je. Mehr als 33 Millionen Deutsche nutzen für Arbeit oder Ausbildung einen Computer und die tägliche Zeit vor Monitoren steigt nach wie vor. Bildschirme gehören zu den Komponenten eines PCs, die sehr lange genutzt werden, bevor man sie austauscht – oft erst nach fünf bis zehn Jahren.

Bildschirmarbeit strengt die Augen an, wie sehr, schwankt mit der Darstellungsqualität und der Erkennbarkeit. Wie für gelegentlichen Positionswechsel beim Sitzen auch gilt, dass Augen abwechslungsreich fokussieren sollten. Zum Bildschirm werden 50 bis 60 Zentimeter Abstand empfohlen. Die Augen brauchen Pausen von etwa 10 Minuten pro Stunde, verteilt auf mehrere Kurzpausen. Und dazwischen blickt man am besten auf ein kontrastreiches, scharfes Monitorbild mit geringem Blauanteil.

Die Arbeitswelt wird durchdigitalisiert, die Zeit vor Bildschirmen steigt und mit dem Display als Komponente muss man relativ lange arbeiten. Alles Gründe, beim Monitor nicht zu sparen, sondern auf Qualität zu setzen. 

Curved_PG348Q

Der Curved ROG PG348Q ist das aktuelle Flaggschiff unter den Gaming-Monitoren.

 

Lieber einen Großen Curved als zwei oder drei Kleine

Die Displaydiagonalen für fast alle Geräte wachsen. Angefangen bei Smartphones über PC-Bildschirme bis hin zu Fernsehern: Neu heißt oft auch größer. Für Office und Gaming haben sich Multimonitor-Setups mit ihrem Platzangebot und einhergehender Produktivität einen passablen Anteil der Schreibtische erkämpft. Oft kommen nun aber auch wieder einzelne, dafür größere Monitore zum Einsatz.

Ein einzelnes ultrabreites Display ohne störende Ränder, Helligkeits- oder Farbunterschiede läuft Multimonitor-Setups in vielen Szenarien klar den Rang ab. Es befindet sich viel Bildfläche im Blickfeld, in Games sind die Verzerrungen an den Rändern aber weniger ausgeprägt und gegenüber 16:9-Displays verhelfen satte 34 Prozent mehr Bildfläche zu höherer Produktivität mit zwei oder drei Fenstern.


Die Ränder sind zu weit entfernt

Bei Triple-Monitor-Aufbauten sieht man fast immer das gleiche Schema: Der Nutzer sitzt lotrecht vor dem mittleren und neigt die beiden äußeren Monitore leicht, damit die äußeren Enden nicht so weit abseits liegen und überall ein ähnlicher Abstand zu den Augen herrscht. Er baut sich quasi einen Kreisausschnitt und das ist auch schon das Curved-Prinzip.

Für kleinere Monitore mit 24 oder 27 Zoll großer Bilddiagonale besteht noch keine unbedingte Notwendigkeit für eine Biegung. Im Falle zweier Monitore oder eines flachen 30- oder 34-Zollers im 21:9-Format rutschen viele Nutzer jedoch schon hin und her vor der „Bildschirmwand“. Eine Biegung des Displays formt dann ganz eine Bildfläche mit einheitlichem Abstand und schont damit die Augen auf subtile Art.


Natürlich kann man auch übertreiben und mehrere Curved-Monitore verwenden, wie wir in diesem Video zeigen. Neben der „Viel-K“-Darstellung zeigen wir aber auch die weiteren Besonderheiten des ROG PG348Q:



Curved – die perfekte Balance der eierlegenden Wollmilchsau

4K-Gaming oder 144 Hz Bildwiederholrate für E-Sports sind genial und sicherlich für viele Gamer das jeweilige Schlüsselfeature beim Monitor-Kauf aber nichts geht über die Balance eines gebogenen 34-Zollers im Kinoformat. Statt knapp 8,3 Millionen Pixel (3.840 x 2.160) finden sich bei einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten „nur“ knapp 5 Millionen. Die Reduktion auf 60 Prozent der Pixel eines UHD-Bildschirms fordert auch entsprechend weniger GPU-Leistung, womit ohne merklichen Schärfeverlust ein großer Detail- oder Geschwindigkeitszuwachs in Spielen machbar ist.

Bei den Augenweiden unter den aktuellen Top-Games wie The Witcher 3: Wild Hunt haben auch zwei ASUS Strix GeForce GTX 1080 im SLI mitunter an der 4K-Auflösung zu knabbern, während UWQHD in fast allen Spielen locker machbar ist und Schmankerl wie Kantenglättung, Nvidia Hair Works oder ausgefeiltere Umgebungsverdeckung erlaubt.

Für die 140-prozentige FullHD-Auflösung braucht es schon High-End-Hardware, die 100 Hz sind allerdings nicht „uneinholbar“. Somit sind auch Gamer bedient, denen 60 Hz und einhergehender Lag zu ruckelig erscheint.

Im Vergleich zu Multimonitor-Setups gibt es wie erwähnt keine störenden Ränder, kein aufwendiges Ausrichten, wenn man mal einen Monitor versehentlich verschiebt und keine so starken perspektivischen Verzerrungen im äußeren Bildbereich rechts und links. Gegenüber dreifacher Full-HD-Auflösung von 5.760 x 1.080 Pixel sind nur 80 Prozent der Pixel zu berechnen.

Klingt nach einer eierlegenden Wollmilchsau für Office und Gaming? Korrekt! Und das bei ASUS gleich zweimal.

 

Curved Designo MX34VQ_Qi

Dank QI-Charger im Standfuß lassen sich beim MX34VQ QI-fähige Smartphones kabellos aufladen.

 

G-Sync vs. 1800R

Die Besonderheiten des Display-Flaggschiffes ASUS ROG Swift PG348Q haben wir schon oft betont. Angefangen beim Design über das 21:9-Format bis hin zu 100 Hz – Refreshrate mit Nvidia G-Sync bietet der Monitor alles, was das Gamer-Herz höherschlagen lässt. Und wer ist jetzt dieser Designo? Der Kollege ASUS Designo Curve MX34VQ zeigt ebenfalls 3.440 x 1.440 Pixel auf 34-Zoll im 21:9-Format, ist mit 1800R Curvature merklich stärker gebogen und liefert 100 Hz mit Unterstützung für AMD-FreeSync.

Am Standfuß findet sich eine Qi-Ladefläche für Smartphones mit kabelloser Ladetechnik, der Kontrast fällt mit 3.000:1 höher aus aber dafür zeigt das VA-Panel im Vergleich zum IPS-Panel im PG348Q mit 16,7 Millionen Farben vs. 1073,7 Millionen weniger Tiefe. Die Reaktionszeiten für den Grau-zu-Grau-Wechsel liegen bei 4 (MX34VQ) und 5 Millisekunden.


Curved_PG348Q_Design

Mit seinem futuristischen Design eignet sich der ROG PG348Q perfekt für jedes Gaming-Setup.

 

Grafikkarten und Monitor spielen nur zusammen

Für Besitzer von Nvidia-GPUs ist die Sache klar, G-Sync mit weniger Kurve. Für AMD-Kunden oder berufliche Nutzer auch, FreeSync mit 1800R. Die sogenannte Curvature beschreibt den Radius des Kreises, aus dem der Monitor einen Teilabschnitt formt. Ein 1,8-Meter-Kreis führt zu einer deutlich stärkeren Krümmung der 34 Zoll als ein 3,8-Meter-Kreis.

Das Ergebnis ist ein noch tieferes Eintauchen in die Spielwelt und angenehmeres Arbeiten für die Augen, da der Abstand der Bildränder zu den Augen nochmals verringert wurde. Sitzt man zum ersten Mal vor einem so eindrucksvoll gekrümmten Display, kann einem durchaus auch etwas schummrig werden wie das auch bei Virtual Reality der Fall ist.

Der Effekt des Designos ist ohne Frage stärker. Für GeForce-Gamer, auf die der PG348Q zielt, wiegt die Synchronisation der Wiederholrate allerdings schwerer. Da der Bildschirm für fünf Jahre gekauft wird, müssen sich Nutzer auch überlegen, wie flexibel sie in Bezug auf die Grafikkarte sind.

 

Hier findet ihr die günstigsten Angebote für den ROG PG348Q und den Designo MX34VQ

Wenn groß dann Curved

Zusammenfassend sind drei technologische Trends bei Monitoren zu beobachten. Ihre Bildwiederholrate steigt und wird über Nvidia G-Sync und AMD FreeSync mit der Ausgabe der GPU synchronisiert. Die Bildflächen werden immer größer und ab 32 Zoll Bilddiagonale empfiehlt sich zumindest eine geringe Krümmung. Das Komplettpaket gehört natürlich ins Premiumsegment und summiert sich zu einer stattlichen Investition.

Auf die lange tägliche und gesamte Nutzungsdauer gerechnet und mit den vielen Vorteilen versehen, kommt ein 34-Zoll-Widescreen wie der MX34VQ oder der PG348Q jedoch für immer mehr Nutzer in Betracht. Während 4K- und 144-Hz-Displays was für Spezialisten sind, werden sich die großen Ultrawide-Curved als zukunftssichere Allrounder entpuppen.


Welcher Monitor optimal für welchen Gamer-Typ ist, erfahrt ihr in unserem großen Monitor-Guide

Curved_MX34VQ

Edles Design und neuste Technik: Der Designo Curved MX34VQ mit 34-Zoll und 3800R-Krümmung.

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