MG248Q: Ruckelfrei dank 144 Hz und Adaptive Sync

MG248Q: Ruckelfrei dank 144 Hz und Adaptive Sync

Input Lags und Ruckler sind des Gamers größter Feind. Der brandneue ASUS MG248Q bekämpft ruckelende Spiele und verzögerte Eingaben mit der Kombination aus einem rasend schnellen 144 Hertz-Display und der Unterstützung für den Industriestandard „Adaptive Sync“. Wir zeigen euch, wie euch der bald erhältliche MG248Q das richtige Gaming-Erlebnis liefert.

Lange Zeit mussten sich Gamer mit einem Kompromiss aus Framerate und Bildqualität zufrieden geben: Entweder aktiviert ihr VSYNC und lebt bei niedrigeren Frameraten mit nervigen Rucklern und verzögerter Umsetzung Eurer Aktionen (besonders bei Shootern ein absolutes No-Go!), oder ihr müsst fieses Screen-Tearing hinnehmen, das selbst die schönste Spielegrafik zerstört. Die Adaptive Sync-Technologie im ASUS MG248Q macht damit Schluss, indem die gerenderten Bilder der Grafikkarte mit exakt der gleichen Bildwiederholrate auf dem Monitor angeglichen werden. In Kombination mit der rasend schnellen Bildwiederholrate von 144 Hertz, einer Reaktioszeit von nur einer Millisekunde (1 ms) und umfangreichen Gaming-Extras ist der neue FullHD-Monitor ein echtes Highlight für Gamer.

Achtung: Verwechslungsgefahr 😉

Der hier vorgestellte MG248Q hat FullHD und 144 Hz; der ebenfalls neue MG24UQ („U“ statt „8“) bietet 4K-Gaming mit üblichen 60 Hz. Hier findet ihr alle Infos zum MG24UQ.

So sorgt Adaptive Sync für ein flüssiges Spielgefühl

Rendert eure Grafikkarte in einer Spielsituation beispielsweise 97 Bilder pro Sekunde, stellt der ASUS MG248Q seine Bildwiederholrate auf 97 Hertz ein. Der Clou: Framerate und Bildwiederholrate werden in Echtzeit aneinander angepasst. Fällt die Framerate auf 49 Frames pro Sekunde arbeitet der Monitor also mit 49 Hertz, bei 144 FPS fährt er mit vollen 144 Hertz. Auf diese Weise wird die Wartezeit zwischen gerendertem und angezeigten Bild komplett eliminiert – und damit auch hässliches Stottern, „zerrissene“ Bilder und Input Lag bei schnellen Shootern oder MOBAs.

Besonders das als „Tearing“ bekannte Problem macht auf klassischen Monitoren das Zocken zum Problem: Arbeitet der Monitor beispielsweise konstant mit 60 Hertz, während die Grafikkarte nur 40 bis 50 Bilder pro Sekunde ausspuckt, kommt es zu hässlichen Halbbildern, da ein Frame zwischen einem Bildschirm-Refresh ausgegeben wird. Auf einem schnellen Gaming-Monitor mit einem 144 Hertz-Display, wie es der ASUS MG248Q bietet, lässt sich dieses Problem deutlich reduzieren. Doch erst in Kombination mit Adaptive Sync erhaltet ihr ein wirklich ruckelfreies Gaming-Vergnügen ohne Input-Lag – und genau das bietet euch der ASUS MG248Q! In schnellen Shootern wie Counter Strike: Go oder Star Wars: Battelfront wird der Input-Lag praktisch vollständig eliminiert, während wunderschöne Spielwelten wie die von The Witcher 3 auch bei vergleichsweise niedrigen Framerates angenehm flüssig über den Bildschirm laufen.

Ohne Synchronisierung kann so genanntes "Tearing" auftreten - das Bild zerreißt förmlich

Ohne Synchronisierung kann so genanntes „Tearing“ auftreten – das Bild zerreißt förmlich


Adaptive Sync auf dem ASUS MG248Q aktivieren

Um von den Vorteilen von Adaptive Sync beziehungsweise Freesync auf dem ASUS MG248Q zu profitieren, braucht ihr zunächst die passende Radeon-Grafikkarte. Der folgende Link führt euch zu einer Übersicht Freesync-tauglichen Grafikkarten. Zudem empfehlen wir, den aktuellen Grafikkarten-Treiber zu installieren. Dieser heißt bei AMD neuerdings Radeon Software Crimson Edition. Sobald ihr euren Gaming-PC über das bereits mitgelieferte DisplayPort-Kabel mit dem Monitor verbindet und im Optionsmenü des Monitors Adaptive Sync aktiviert, meldet sich der Crimson-Treiber mit der Info, dass Ihr einen FreeSync-kompatiblen Monitor einsetzt. Ihr findet die nötigen Optionen im Crimson-Treibermenü von AMD: Öffnet dies z.B. mit einem Rechtsklick auf den Desktop und wechselt in den Bereich „Anzeige“. Hier öffnet ihr die Eigenschaften des MG248Q und aktiviert das Optionsfeld „AMD FreeSync“. Das war es auch schon! Ab sofort könnt ihr in Euren 3D-Games von den Vorteilen der synchronisierten Bildwiederholrate auf dem Asus MG248Q profitieren. Das funktioniert vollautomatisch, sobald die Framerate im Bereich zwischen 40 und 144 liegt – und das sollte in fast allen Spielen der Fall sein. Angenehmer Nebeneffekt: Besonders Frameraten unter 60 FPS wirken auf dem MG248Q dank Adaptive Sync deutlich flüssiger als auf einem klassischen Monitor. 

Um ein wenig Licht in den Bezeichnungs-Dschungel zu bringen: FreeSync und Adaptive Sync sind im Grunde genommen identisch. AMD bezeichnet die Unterstützung für die adaptive Bildwiederholrate in seinem Grafikkartentreiber als „AMD FreeSync“. Im Jahr 2014 hat die „Video Electronics Standards Association“ (kurz VESA) die Features unter dem Namen „Adaptive Sync“ offiziell in den DisplayPort 1.2a-Standard aufgenommen. Das bedeutet, dass Ihr drei Voraussetzungen für die ruckelfreie Spieldarstellung erfüllen müsst: Ihr benötigt eine AMD-Grafikkarte mit Unterstützung für FreeSync, welche per DisplayPort-Kabel mit dem ASUS MG248Q verbunden wird. 

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Der MG248Q verfügt über drei verschiedene Grafikeingänge sowie einen Kopfhörer und Mikrofon Ausgang. Für Adaptive Sync nutzt ihr den Display Port.

Adpative Sync funktioniert zwar ausschließlich mit dem Display Port, allerdings bietet der MG248Q noch weitere Anschlüsse. So könnt ihr beispielsweise den integrierten HDMI-Port nutzen, um zusätzlich zum PC eine aktuelle Konsole wie Playstation 4 oder Xbox One anzuschließen. Besonders Shooter profitieren von der (gerade im Vergleich zu Fernsehern) extrem niedrigen Reaktionszeit des MG248Q.

ASUS MG248Q: Noch mehr Gaming-Features

Nicht nur in Sachen Bildrate kann der ASUS MG248Q punkten. So bietet der Monitor unterschiedliche Anzeigeprofile für diverse Gaming-Genres, etwa einen für Shooter und einen für RPGs. Auch unterstützt er unsere neue GamePlus-Technologie: So blendet ihr auf Wunsch jederzeit ein Fadenkreuz oder die aktuelle Framerate ein. Nividia-Fans profitieren darüber hinaus von der Unterstützung von Nvidia 3D Vision. In Kombination mit der passenden 3D-Brille erlaubt es euch der ASUS MG248Q, komplett ins Spielgeschehen einzutauchen. Und auch bei der Desktop-Arbeit profitiert Ihr von den Features des MG248Q, beispielsweise durch den ASUS Eye Care Blue Light Filter. Dieser reduziert auf Knopfdruck das schädliche blaue Licht des Displays um bis zu 70 Prozent, was ein ermüdungsfreies Arbeiten besonders beim Umgang mit Texten ermöglicht.

Der MG248Q wird im Laufe des April in den Handel kommen.

Der Vorgänger VG248Q ist bei Profispielern beliebt (im Bild: ESL One 2015). Der neue MG248Q bietet die gleichen Qualitäten und ergänzt sie um neue Features.

Der Vorgänger VG248Q ist bei Profispielern beliebt (im Bild: Team NAVI auf der ESL One 2015). Der neue MG248Q bietet die gleichen Qualitäten und ergänzt sie um neue Features.


Alternativen:

Statt 144 Hz wollt ihr lieber 4K/UHD und optimale Farben dank IPS-Panel? Dann schaut euch mal unter diesem Link den ASUS MG24UQ an. Genau wie der MG248Q bietet auch der MG24UQ Freesync. Das aktuelle Monitor-Flaggschiff mit G-Sync und 34-Zoll-Display im Curved-Format ist hingegen der ROG PG348Q.

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