ROG Rampage VI Extreme & Apex sowie Strix X299-E vorgestellt

ROG Rampage VI Extreme & Apex sowie Strix X299-E vorgestellt

Die nächste Generation der Enthusiasten-Mainboards debütiert heute auf der Computex in Tapiei. ROG hat dort mit dem Rampage VI Extreme, Rampage VI Apex und Strix X299-E drei seiner brandneuen Modelle ausgestellt, die Gamern dabei helfen sollen, die maximale Performance aus ihren Komponenten herauszuholen. Intels neuer X299-Chipsatz und die dazugehörigen Skylake-X-Prozessoren erscheinen mit bis zu 12 Kernen und unterstützen bis zu 128 Gigabyte Quad-Channel DDR4-Arbeitsspeicher. Zudem lassen sich mehrere Grafikkarten und NVMe-SSDs optimal anbinden, weil 44 PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Diese Basis von Intel hat ROG genutzt, um drei Mainboards für verschiedene Anwendungsbereiche zu erschaffen.

Das Rampage VI Extreme macht seinem Namen alle Ehre und eignet sich für Traum-Zusammenstellungen samt Custom-Wasserkühlung und superschnellem Netzwerk, während sich das Rampage VI Apex an anspruchsvolle Overclocker und Performance-Enthusiasten richtet. Das Strix X299-E bietet Gamern bietet Gamern genau die Optionen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, Kühlung und Optik, die sie benötigen.

Gemeinsame Innovationen für die ROG X299-Familie

Alle drei Mainboards teilen sich dieselbe DNA – essentielle Features, nach denen sich Anhänger der Republic of Gamers nur sehnen. Auf der Platine befinden sich dedizierte Anschlüsse für Pumpen einer Flüssigkeitskühlung. In Kombination mit der intelligenten Lüftersteuerung lassen sich auch High-End-Systeme leise und effizient betreiben. Die Gruppierung von Sensoren sorgt dafür, dass die Kühlung automatisch an mehrere Parameter gebunden werden kann. Die Optimierung des gesamten Gaming-PCs geht mit der 5-Wege-Optimierung erstaunlich einfach von der Hand: Nur ein Klick wird benötigt, um die richtigen Einstellungen zu finden. Alternativ können Profis auch komplett manuell an die Sache herangehen, um noch mehr Leistung herauszukitzeln.

Die X299-Plattform ist dafür entwickelt worden, mehrere NVMe-SSDs und Grafikkarten betreiben zu können. Die Zusammenarbeit von Intels VROC-Technologie und unserem Zusatzchip ermöglicht spannende M.2-Raids bestehend aus mehreren gleichen Datenträgern mit einer direkten Verbindung zum Prozessor. Der Kompromiss zwischen Speicherkapazität und Geschwindigkeit gehört der Vergangenheit an, sodass alle Spiele in Windeseile gestartet werden. Die einzelnen M.2-Anschlüsse sind so positioniert, dass ein optimaler Luftstrom gewährleistet wird und temperaturbezogene Drosselungen nicht auftreten.

Auch die schwersten Grafikkarten müssen dank der SafeSlot-Technologie nicht für Unmut sorgen. Die verstärken Anschlüsse sind sehr resistent und sind die richtige Grundlage für ein leistungsstarkes Multi-GPU-System. Für maximale Gaming-Power und Rechenleistung finden bis zu vier 2-Slot-Grafikkarten finden ihren Platz auf dem Rampage VI Extreme oder Rampage VI Apex.

Mit seinem Gaming-PC, vor allem mit der Beleuchtung, kann der Gamer seinen ganz individuellen Style zum Ausdruck bringen. Zusätzlich zu den integrierten LEDs im Mainboard selbst kann der Gamer weitere LED-Streifen in die dafür vorgesehenen RGB-Anschlüsse einstecken und sein gesamtes Gehäuse angemessen illuminieren. Die Beleuchtung gehört zum AURA-Sync-Ökosystem, mit der die Beleuchtung aller kompatiblen ROG-Produkte synchronisiert wird. Mit dem AURA Sync Developer Kit haben wir Spielentwickler und Programmieren mit ins Boot geholt, um den Funktionsumfang noch weiter zu expandieren.

Ausgestattet mit der neusten Generation von SupremeFX bieten den neuen X299-Mainboards eine nochmals verbesserte Aufnahmequalität für Streamer. Das I/O-Panel umfasst die neusten Anschlüsse, unter anderem USB 3.1 Gen 2 via Typ-C. Ein Onboard-WiFi-Chip und eine integrierte Gigabit-Netzwerkkarte von Intel gehören zur Standardausstattung aller drei Mainboards. Intel Optane Memory wird ebenfalls unterstützt und arbeitet als ultraschneller Zwischenspeicher.

Dein Traum-PC mit dem Rampage VI Extreme

ROG Rampage VI ExtremeROG Rampage VI Extreme mit Aura
Das Flaggschiff der neuen Familie, das Rampage VI Extreme, vereint Leistung und Design, um Showcase-PCs weiter voranzutreiben. Es ist speziell für Systeme mit aufwändigen Custom-Wasserkühlungen samt gebogenen Rohren entwickelt worden. Neben den Anschlüssen für Lüfter und Pumpen sind auch Fluss-Sensoren zu finden, mit denen analysiert werden kann, wie schnell die Flüssigkeit durch das System kursiert.

Nahezu jedes Detail des Rampage VI Extreme ist verbessert worden. Der herkömmliche Gigabit Ethernet Controller wird von einem 10G-Chip unterstützt, Außerdem ist der WiFi-Standard erneuert worden: Von nun an wird 802.11ad unterstützt und bis zu 4,6 Gigabit pro Sekunde sind kabellos möglich.

Um weniger hübsches Kabelgewirr zu vermeiden, können bis zu drei M.2-SSDs installiert werden, ohne auf Intels VROC-Zusatzchip zugreife zu müssen. Eine sitzt direkt an der Verkleidung des Rampage VI Extreme untergebracht, während die zwei anderen M.2-SSDs an unserem DIMM.2-Modul platziert werden. Eine weitere U.2-Schnittstelle ist für PCI-SSDs aus dem Enterprise-Segment vorgesehen. Über die Thunderbolt-Buchse sind sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten zu externen Geräten kein Problem.

Auch das Rückgrat des Rampage VI Extreme ist verstärkt worden. Eine zusätzliche Stütze hält auch die stärksten Grafikkarten an Ort und Stelle und lässt gleichzeitig genug Raum für eine SLI-Brücke. Auf der Vorderseite ist ein LiveDash-OLED-Bildschirm hinzugefügt worden, mit dem Temperaturen, Frequenzen oder Lüftergeschwindigkeiten ausgelesen werden können. Kurze Texte und Grafiken lassen sich auch darstellen und verleihen dem PC eine ganz individuelle Note.

Sogar die Audio-Anschlüsse sind überarbeitet worden: Dank der neuen Beleuchtung lassen sich Audiogeräte nun auch in der Dunkelheit treffsicher verbinden. Komplettiert wird das Paket durch Sonic Radar III. Die Software fügt VR-Funktionalitäten wie HRTF-Effekte für Headsets wie das Oculus Rift oder die HTC Vive hinzu. Kurz gesagt: Kein anderes Mainboard kommt an das Rampage VI Extreme heran.

Stelle Overclocking-Rekorde auf

ROGs Wille, die höchsten Taktraten und eine immer bessere Performance zu erreichen, hat das Rampage VI Apex erschaffen. Dieses Mainboard ist von Haus aus dafür präpariert, Weltrekorde bei weit unter null Grad Celsius aufzustellen – nicht nur unter LN2-Kühlung, auch das exotischere flüssige Helium darf verwendet werden.

Das Motto heißt „Weniger ist mehr“, wenn am Limit gearbeitet wird. Das Apex verfügt bewusst über nur einen DIMM-Slot pro Kanal, weil eine bessere Stabilität bei sehr hohen Taktraten gewährleistet wird. Ihr könnt es mit bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher bei überragenden Frequenzen und sehr geringen Latenzen ausstatten.

Bis zu vier M.2-SSDs können an den beiden DIMM.2-Modulen angebracht werden. Das linke der beiden Module ist direkt an die CPU angebunden und unterstützt Intels VROC-Technologie. Das andere Modul greift auf den X299-Chipsatz zurück. Bei der Positionierung ist natürlich darauf geachtet worden, dass der Luftstrom nicht beeinträchtigt wird. Bei euren Speicher-Rekordversuchen werdet ihr also nicht von temperaturbedingten Drosselungen gestört.

Das Rampage VI Apex zeichnet sich durch seinen besonderen Schnitt aus. Obwohl es auf den E-ATX-Formfaktor setzt, fällt es sehr schlank aus, weil einige Bereiche ausgeschnitten worden sind. Dies hat den Vorteil, dass Kabel enger herumgeführt werden können, während ein Name Plate für eine persönliche Note vermittelt.

Stilvolles Gaming mit dem Strix X299-E

ROG Strix X299-E Gaming ROG Strix X299-E Gaming

Während sich die Modelle Rampage VI Extreme und Apex an eher spezielle Anwender richten, ist das Strix X299-E universeller einsetzbar. Auch preislich ist es weniger exklusiv, die unschlagbare Optik der ROG-Mainboards geht dabei natürlich nicht verloren.

Wie auch seine Rampage-Zwillinge trägt es ein monochromes Motiv, welches optisch zu jeder Komponente und den individuellen Beleuchtungswünschen passt. Bei den beiden Top-Mainboards handelt es sich um E-ATX-Platinen, die nur in größere Gehäuse passen. Mit dem ATX-Format des Strix X299-E können bei der Gehäusewahl deutlich mehr Modelle in Betracht gezogen werden. Trotz der geringeren Abmessungen werden alle Anschlüsse geboten, die von einem modernen ROG-Mainboard zu erwarten sind.

Auch, wenn der Platz für ein DIMM.2-Modul nicht ausreicht, lassen sich zwei M.2-SSDs unterbringen. Die erste wird direkt am Chipsatz-Kühler montiert, der dabei hilft die entstehende Wärme direkt abzuleiten. Die zweite steht in der Nähe des 24-Pin-Anschlusses aufrecht und bietet einen besseren Airflow als M.2-SSDs, die flach auf dem PCB liegen.

Informationen zum Verkaufsstart sowie Preise werden in Kürze bekanntgegeben. Falls ihr mehr über unsere weiteren X299-Mainboards erfahren wollt, möchten wir euch unseren Beitrag zu den Platinen der Serien Prime und TUF empfehlen.

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